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White Gloves

Allgemeine Beschreibung

Die White-Gloves-Variante der Birma verursacht die typischen weißen Pfoten, die als wichtiges Rassemerkmal gelten. Verantwortlich ist eine autosomal-rezessiv vererbte Variante im KIT-Gen, weshalb nur Katzen mit zwei Kopien die charakteristische Handschuhzeichnung zeigen.

Rassen

Heilige Birma

Details zur Bestellung
Testnummer9136
Probenmaterial0,5 ml EDTA Blut, 1x Spezialabstrich (eNAT)
Testdauer7-14 Werktage
Spezifikationen Test
Erbgangautosomal-rezessiv
GenKIT
VarianteDELINS
LiteraturOMIA:001580-9685
Detaillierte Beschreibung

Die charakteristischen weißen „Handschuhe“ der Birma zählen zu den wichtigsten Merkmalen dieser Rasse. Die sogenannte White-Gloves-Variante sorgt für die klar abgegrenzten weißen Pfoten an Vorder- und Hinterläufen, die im Rassestandard ausdrücklich gefordert werden. Besonders erwünscht sind symmetrische Abzeichen mit sauberer Begrenzung.

Verursacht wird dieses Erscheinungsbild durch eine genetische Variante im KIT-Gen. Diese beeinflusst die Verteilung der Pigmentzellen während der Entwicklung und führt dazu, dass die Pfoten weiß bleiben. Die Vererbung erfolgt autosomal-rezessiv. Das bedeutet, dass eine Katze zwei Kopien der Variante besitzen muss, damit die typischen weißen Handschuhe sichtbar ausgeprägt werden. Tiere mit nur einer Kopie gelten als Träger und können die Variante an ihre Nachkommen weitergeben, zeigen das Merkmal selbst jedoch nicht.

Für Züchter ist der Gentest besonders hilfreich, um Verpaarungen gezielt zu planen und die Ausprägung der gewünschten Handschuhzeichnung besser einschätzen zu können.

Die beschriebene KIT-Variante wurde außerdem auch bei anderen Katzenrassen nachgewiesen, insbesondere bei der Ragdoll. Dort scheint sie jedoch nicht mit weißen Pfoten oder einer vergleichbaren Handschuhzeichnung verknüpft zu sein.