Aktionswoche zum Tag des Hundes: Vorsorge im Blick behalten
Auch Hunde, die gesund und fit wirken, können bereits gesundheitliche Veränderungen aufweisen, die äußerlich noch nicht erkennbar sind. Manche Veränderungen entwickeln sich schleichend über Monate oder sogar Jahre, bevor erste Symptome auftreten. Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen beim Tierarzt können deshalb dabei helfen, den Gesundheitszustand des Hundes im Blick zu behalten und Auffälligkeiten frühzeitig zu erkennen.
Anlässlich des Tags des Hundes findet bei LABOKLIN vom 5. bis 10. Oktober 2026 eine Aktionswoche rund um das Thema Vorsorge statt. Im Mittelpunkt steht dabei das Untersuchungsprofil „Zeit zur Vorsorge“. Das Profil basiert auf einer Blutuntersuchung und liefert Laborwerte zum allgemeinen Gesundheitszustand und zur Organfunktion des Hundes.
Gerade bei Zuchthunden kann eine regelmäßige Kontrolle hilfreich sein. Sie ermöglicht es, gesundheitliche Entwicklungen über einen längeren Zeitraum zu verfolgen und individuelle Vergleichswerte zu schaffen. Liegen bereits Untersuchungsergebnisse aus einer Zeit vor, in der der Hund klinisch unauffällig war, können spätere Veränderungen gegebenenfalls besser eingeordnet werden. Wie häufig eine solche Vorsorgeuntersuchung sinnvoll ist, hängt vom einzelnen Tier, seinem Alter, seiner Rasse und seinem Gesundheitszustand ab und sollte mit der behandelnden Tierarztpraxis abgestimmt werden.
Wie läuft die Untersuchung ab?
Der erste Schritt führt über die Tierarztpraxis. Sie vereinbaren während des Aktionszeitraums vom 5. bis 10. Oktober 2026 einen Termin bei ihrem Tierarzt bzw. ihrer Tierärztin. Dort wird der Hund untersucht und die für das Untersuchungsprofil „Zeit zur Vorsorge“ benötigte Blutprobe entnommen.
Die Tierarztpraxis sendet die Probe anschließend zur Untersuchung an LABOKLIN. Im Labor werden die vorgesehenen Parameter des Profils analysiert. Nach Abschluss der Untersuchung erhält die Tierarztpraxis den entsprechenden Laborbefund zurück.
Die Ergebnisse werden anschließend gemeinsam mit dem behandelnden Tierarzt oder der behandelnden Tierärztin besprochen. Dabei können die einzelnen Laborwerte in Zusammenhang mit dem Alter, der Vorgeschichte, dem aktuellen Gesundheitszustand und gegebenenfalls weiteren Untersuchungsergebnissen des Hundes eingeordnet werden. Falls Auffälligkeiten festgestellt werden, kann die Tierarztpraxis beurteilen, ob weitere Untersuchungen oder Verlaufskontrollen sinnvoll sind.
Vorsorge bedeutet dabei nicht, erst zu handeln, wenn Beschwerden auftreten. Gerade Untersuchungen bei einem aktuell gesund wirkenden Hund können wertvolle Ausgangswerte liefern, die bei späteren Untersuchungen zum Vergleich herangezogen werden können.

