Das E-Lokus (MCR1-Gen) steuert, ob schwarzes Pigment (Eumelanin) in die Haare eingelagert werden kann. Liegt am E-Lokus mindestens ein dominantes E-Allel vor, ist das Alpaka grundsätzlich in der Lage, Eumelanin in die Haare einzulagern. Ist das Tier dagegen homozygot für das rezessive e-Allel (e1 oder e2), wird nur das rot-braune Pigment Phäomelanin eingelagert – unabhängig von der Genetik am A-Lokus. Der E-Lokus wirkt also übergeordnet über den A-Lokus.
Alpaka
| Testnummer | 8983 |
| Probenmaterial | 0,5 ml EDTA Blut, 2x Backenabstrich, 1x Spezialabstrich (eNAT) |
| Testdauer | 7-14 Werktage |
| Gen | MC1R |
| Variante | 901C>T (e1), 82A>G (e2) |
| Literatur | OMIA:001199-30538 |
Die Entstehung der verschiedenen Fellfarben bei Alpakas wird durch zahlreiche genetische Faktoren bestimmt.
Der E-Lokus (MCR1-Gen) steuert, ob schwarzes Pigment (Eumelanin) in die Haare eingelagert werden kann. Liegt am E-Lokus mindestens ein dominantes E-Allel vor, ist das Alpaka grundsätzlich in der Lage, auch schwarzes Eumelanin zu produzieren und in die Haare einzulagern. Ist das Tier dagegen reinerbig (homozygot) für das rezessive e-Allel (e1 oder e2), kann nur das rot-braune Pigment Phäomelanin in die Haare eingelagert werden – unabhängig davon, welche genetischen Varianten am A-Lokus vorhanden sind. Der E-Lokus wirkt also übergeordnet über den A-Lokus.
Im Rahmen des dieses Gentests werden die Varianten e1 (C901T) und e2(A82G) untersucht.