Der Classic-Grey-Phänotyp bei Alpakas ist durch eine Ergrauung des Fells gekennzeichnet, die zu einer Aufhellung der ursprünglichen Grundfarbe des Tieres führt. Das Muster wird autosomal-dominant vererbt und ist höchstwahrscheinlich homozygot nicht lebensfähig. Daher sollte die Paarung zweier Alpakas mit Classic-Grey-Phänotyp unbedingt vermieden werden.
Alpaka
| Testnummer | 8982 |
| Probenmaterial | 0,5 ml EDTA Blut, 2x Backenabstrich, 1x Spezialabstrich (eNAT) |
| Testdauer | 7-14 Werktage |
| Gen | KIT |
| Variante | G-A |
| Literatur | OMIA:001216-30538 |
Der Classic-Grey-Phänotyp bei Alpakas wird durch eine genetische Variante im KIT-Gen verursacht und zeigt sich in einer Ergrauung des Fells, die zu einer Aufhellung der ursprünglichen Grundfarbe des Tieres führt.
Anstelle einer einheitlichen Graufärbung zeigt sich der Phänotyp typischerweise als eine Mischung aus pigmentierten und weniger pigmentierten Fasern, wodurch das Fell ein silber-graues Aussehen erhält. Der Graueffekt überlagert die darunterliegende Grundfarbe, sodass Tiere, die genetisch schwarz, braun oder beige sind, als hellere graue Varianten dieser Farben erscheinen. Bei weißen oder verdünnten Grundfarben kommt der Phänotyp aufgrund der ohnehin bereits blassen Farbe weniger oder gar nicht zum Vorschein.
Das Muster wird autosomal-dominant vererbt und ist höchstwahrscheinlich homozygot nicht lebensfähig (letal). Daher sollte die Paarung zweier Alpakas mit Classic-Grey-Phänotyp unbedingt vermieden werden.
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