A-Lokus (Alpaka)
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A-Lokus (Alpaka)
Allgemeine Beschreibung
Am A-Lokus bzw dem ASIP-Gen (Agouti Signalling Protein) wird reguliert, ob das schwarze Pigment Eumelanin oder das rot-braune Pigment Phäomelanin in das Fell eingelagert wird. Im Rahmen des ASIP-Gentests werden drei wissenschaftlich beschriebene Varianten untersucht, die mit schwarzer Fellfarbe beim Alpaka in Zusammenhang stehen. Schwarze Alpakas tragen in der Regel mindestens eine dieser Varianten reinerbig oder mehrere Varianten mischerbig.
Rassen
Alpaka
Details zur Bestellung
| Testnummer | 8981 |
| Probenmaterial | 0,5 ml EDTA Blut, 2x Backenabstrich, 1x Spezialabstrich (eNAT) |
| Testdauer | 7-14 Werktage |
Spezifikationen Test
| Gen | ASIP |
| Variante | 292C>T, 325_381del57, 353G>A |
| Literatur | OMIA:000201-30538 |
Detaillierte Beschreibung
Die Entstehung der verschiedenen Fellfarben bei Alpakas wird durch zahlreiche genetische Faktoren bestimmt. Am A-Lokus bzw. dem ASIP-Gen (Agouti Signaling Protein) wird reguliert, ob das schwarze Pigment Eumelanin oder das rot-braune Pigment Phäomelanin in das Fell eingelagert wird.
Bestimmte genetische Varianten im ASIP-Gen führen dazu, dass kein Phäomelanin gebildet wird und ein Alpaka schwarz erscheint. Im Rahmen des ASIP-Gentests werden drei wissenschaftlich beschriebene Varianten untersucht, die mit schwarzer Fellfarbe beim Alpaka in Zusammenhang stehen. Schwarze Alpakas tragen in der Regel mindestens eine dieser Varianten reinerbig oder mehrere Varianten mischerbig.
Die schwarze Fellfarbe folgt hierbei einem autosomal-rezessiven Erbgang. Daher können auch nicht-schwarze Alpakas Träger von Black-Varianten sein. Die Voraussetzungen für eine phänotypische Ausprägung des A-Lokus sind mindestens ein E-Allel am E-Lokus, welche die grundsätzliche Einlagerung von Eumelanin in die Haare ermöglicht.
