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	<title>Pferd &#8211; LABOGEN</title>
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	<title>Pferd &#8211; LABOGEN</title>
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	<item>
		<title>Hypertriglyceridämie-induzierte Pankreatitis (HIP) beim Freiberger</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Fabian Keller]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Nov 2025 13:11:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pferd]]></category>
		<category><![CDATA[Gentest]]></category>
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					<description><![CDATA[Hypertriglyceridämie-induzierte Pankreatitis (HIP) beim Freiberger Wir bieten einen neuen Gentest für Freiberger an, mit dem Träger und betroffene Tiere der Hypertriglyceridämie-induzierte Pankreatitis (HIP) identifiziert werden können. Bei der Krankheit handelt es sich um einen erblichen Stoffwechseldefekt. Die Genvariante HIP verursacht den Funktionsverlust eines wichtigen Enzyms im Fettstoffwechsel, welches dafür sorgt, dass aufgenommene Fette verarbeitet werden. [&#8230;]]]></description>
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							<h2>Hypertriglyceridämie-induzierte Pankreatitis (HIP) beim Freiberger</h2><div class="x11i5rnm xat24cr x1mh8g0r x1vvkbs xtlvy1s x126k92a"><p>Wir bieten einen neuen Gentest für Freiberger an, mit dem Träger und betroffene Tiere der Hypertriglyceridämie-induzierte Pankreatitis (HIP) identifiziert werden können.</p><p>Bei der Krankheit handelt es sich um einen erblichen Stoffwechseldefekt. Die Genvariante HIP verursacht den Funktionsverlust eines wichtigen Enzyms im Fettstoffwechsel, welches dafür sorgt, dass aufgenommene Fette verarbeitet werden. Ohne dieses Enzym kommt es zu einer schädlichen Anhäufung von Fett im Blut, was wiederum zu einer akuten Entzündung der Bauchspeicheldrüse führt.</p><p>Betroffene Fohlen leiden an Appetitlosigkeit, Durchfall, Fieber und Apathie. In der Regel versterben die Fohlen in den ersten Lebenswochen bzw. müssen eingeschläfert werden.</p><p>HIP wird autosomal-rezessiv vererbt. Das bedeutet, dass ein Fohlen nur erkrankt, wenn es je ein betroffenes Gen von Vater und Mutter erhalten hat. Es müssen also sowohl Vater- als auch Muttertier das mutierte Gen tragen. Trägertiere selbst sind klinisch völlig unauffällig, geben die Erbanlage jedoch mit einer Wahrscheinlichkeit von 50% an ihre Nachkommen weiter. Bei der Verpaarung von zwei Trägern besteht die Gefahr, dass die Nachkommen von der Erkrankung betroffen sind (25%). Deshalb sollte niemals ein Träger mit einem anderen Träger verpaart werden. Der Gentest ist hier die einzige Möglichkeit eine solche Anpaarung zu vermeiden.</p></div>						</div>
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		<item>
		<title>Achtung Bergahorn – Lebensgefahr durch Hypoglycin A beim Pferd</title>
		<link>https://labogen.com/2025/11/28/achtung-bergahorn-lebensgefahr-durch-hypoglycin-a-beim-pferd/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Fabian Keller]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Nov 2025 13:07:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pferd]]></category>
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					<description><![CDATA[Achtung Bergahorn – Lebensgefahr durch Hypoglycin A beim Pferd Aus aktuellem Anlass möchten wir auf die Gefahr einer Vergiftung ihrer Weidepferde aufmerksam machen: In den letzten Wochen sind in Deutschland wiederholt Fälle von Bergahornvergiftungen aufgetreten. Besonders gefährdet sind Pferde, die Zugang zu Flächen mit oder in der Nähe von v.a. Bergahorn (Acer pseudoplatanus) haben. Die [&#8230;]]]></description>
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							<p>Aus aktuellem Anlass möchten wir auf die Gefahr einer Vergiftung ihrer Weidepferde aufmerksam machen: In den letzten Wochen sind in Deutschland wiederholt Fälle von Bergahornvergiftungen aufgetreten. Besonders gefährdet sind Pferde, die Zugang zu Flächen mit oder in der Nähe von v.a. Bergahorn (Acer pseudoplatanus) haben.</p><p>Die toxische Substanz Hypoglycin A kommt in Samen (den typischen Flügelfrüchten), Keimlingen und jungen Trieben verschiedener Ahornarten vor. Pferde nehmen diese Pflanzenteile meist dann auf, wenn das Grasangebot auf der Weide nicht mehr ausreichend ist, wie z.B. jetzt im Herbst.</p><p>Die toxische Aminosäure Hypoglycin A führt beim Pferd zur sogenannten atypischen Weidemyopathie, einer schweren und teils tödlich verlaufenden Erkrankung. Nach der Aufnahme des Giftes kommt es zu einer massiven Schädigung der Muskulatur, welche sich in deutlich erhöhten Muskelwerten (CK, LDH, AST) zeigt und zu einer ausgeprägten Myoglobinurie (rot-brauner Harn) führt.</p><p>Auf folgende Symptome sollten Sie achten: generalisierte Schwäche, Steifheit, Kolik, schnelle Atmung (Tachypnoe) und erhöhter Puls (Tachykardie), veränderte Harnfärbung.</p><p>Leider verläuft die Erkrankung bei Pferden mit ausgeprägter Symptomatik häufig tödlich, 60–70 % der betroffenen Tiere überleben trotz intensiver Behandlung nicht.</p><p>Ein Nachweis von Hypoglycin A kann direkt aus dem Serum (1 ml) erfolgen und liefert wichtige Hinweise zur Diagnose. In perakuten Fällen der Weidemyopathie wurden Werte von über 1000 nmol/L festgestellt. Bei Werten unter 100 nmol/L ist es möglich, dass nur geringe Mengen des Toxins aufgenommen wurden oder die Aufnahme bereits vor mehreren Tagen stattgefunden hat. Zu beachten ist, dass das Toxin in der Regel innerhalb weniger Tage im Tier abgebaut wird.</p><p>Aus einer Auswertung der eingesendeten Proben in unser Labor im Jahr 2025 zeigt sich ein deutlicher Anstieg der Fallzahlen seit Oktober: Hier waren <strong>rund 87 %</strong> der eingesendeten Proben zur Hypoglycin-A-Analyse <strong>positiv</strong>, und davon zeigten etwa <strong>35 %</strong> <strong>teils extrem hohe Konzentrationen</strong> zwischen <strong>2000 und 8000 nmol/L</strong>, während bei den übrigen überwiegend <strong>zweistellige Werte</strong> festgestellt wurden.</p><p>Vorbeugung ist entscheidend: Pferde sollten insbesondere im Herbst (Samenfall) und Frühjahr (Keimlinge) nicht auf Weiden mit oder in der Nähe von Bergahorn gestellt werden. Da vor allem die Flügelfrüchte mit dem Wind weit verbreitet werden können, sollten auch Heuraufen und stehende Gewässer kontrolliert werden. Das Gift ist wasserlöslich und kann somit das Tränkwasser kontaminieren. Eine gute Futterversorgung auf der Weide und regelmäßige Kontrolle sind die besten Schutzmaßnahmen.</p>						</div>
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		<item>
		<title>Farbgenetik beim Pferd &#8211; Fellzeichnungen</title>
		<link>https://labogen.com/2021/11/18/farbgenetik-beim-pferd-fellzeichnungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Fabian Keller]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Nov 2021 16:16:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pferd]]></category>
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					<description><![CDATA[Farbgenetik beim Pferd – Fellzeichnungen SPLASHED WHITE Der Splashed white factor (SW) hat sechs ursächliche Mutationen (SW1, SW2, SW3, SW4, SW5 und SW6) und führt zur Ausprägung von großen weißen Abzeichen, darunter vor allem eine extrem breite Blesse bzw. Laterne mit häufig blauen Augen sowie hochweißen Beinen. Manche, aber nicht alle splashed white Pferde sind [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="270558" class="elementor elementor-270558">
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							<h2 style="box-sizing: inherit;">Farbgenetik beim Pferd – Fellzeichnungen</h2><h5><span style="color: #e51e1e;">SPLASHED WHITE</span></h5><p>Der Splashed white factor (SW) hat sechs ursächliche Mutationen (SW1, SW2, SW3, SW4, SW5 und SW6) und führt zur Ausprägung von großen weißen Abzeichen, darunter vor allem eine extrem breite Blesse bzw. Laterne mit häufig blauen Augen sowie hochweißen Beinen. Manche, aber nicht alle splashed white Pferde sind taub. Bei manchen der SW-Mutationen sind bislang nur heterozygote Trägertiere bekannt. Man geht deshalb davon aus, dass diese Mutationen homozygot letal sind (SW3/SW3, SW4/SW4, SW5/SW5, SW6/SW6).</p>						</div>
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							<h5><span style="color: #e51e1e;">Leopard-Komplex und Appaloosa Pattern</span></h5><p>Der Leopard-Komplex (LP), ist verantwortlich für das Auftreten von verschiedenen weißen Spots und Pattern bis hin zum Volltiger, wie z.B. beim Appaloosa. Homozygote Träger des Leopard-Gens LP/LP sind fast immer von der congenitalen stationären Nachtblindheit (CSNB) betroffen, heterozygote Träger LP/lp hingegen erkranken nicht.<br />Während das LP-Gen verantwortlich ist für verschiedene weiße Pattern, beeinflusst das Appaloosa Pattern-1 (PATN1)-Gen die Größe und Verteilung der Weißanteile. Eine Mutation im PATN1-Gen ist assoziiert mit einem erhöhten Weißanteil bei Leopard-gemusterten Pferden. Bei Pferden, die heterozygot für LP sind (LP/lp), verursacht die PATN1-Mutation in den meisten Fällen die Ausprägung eines Volltigers.<br />Bei Pferden, die homozygot für LP sind (LP/LP), entstehen meist few-spot Leoparden. Die PATN1-Mutation kommt häufig in Rassen mit Leopard vor, unter anderem beim Appaloosa, British Spotted Pony, American Miniature Horse und Knabstrupper. Sie wurde auch in anderen Rassen nachgewiesen, hat aber ohne das LP-Gen keinen Einfluß auf den Phänotyp.</p><p>Alle oben genannten Muster werden autosomal-dominant vererbt. Dies bedeudet, dass das Vorliegen einer Genkopie ausreichend ist, dass das Pferd einen entsprechenden Genotyp zeigt.</p><h5><span style="color: #e51e1e;">Brindle</span></h5><p>Der Phänotyp „Brindle&#8220; beschreibt ein Aussehen, welches unregelmäßige vertikale Streifen im Körperhaar entlang von Hals, Rücken und Hinterhand aufweist. Für diese spezifische Form der Stromung wurde der Begriff &#8222;brindle 1 (BR1)&#8220; definiert. In einigen BR1-Pferden sind die Streifen unterschiedlich pigmentiert. Fast immer wachsen Mähne und Schweif nur sehr spärlich. Der typische BR1-Phänotyp mit einem gestromten Körperfell ist nur bei weiblichen Tieren mit einer Kopie des entsprechenden Gens (heterozygoter Genotyp X(N)/X(BR1)) zu sehen. Stuten mit zwei Kopien (homozygoter Genotyp X(BR1)/X(BR1)) und männliche Tiere mit nur einer Kopie (hemizygoter Genotyp X(BR1)/Y) zeigen einen einfarbigen Phänotyp, jedoch immer mit spärlichem Behang.</p><p>Der zugrunde liegende Erbgang ist X-chromosomal-semidominant.</p>						</div>
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		<title>Farbgenetik beim Pferd &#8211; Scheckungsmuster</title>
		<link>https://labogen.com/2021/09/03/farbgenetik-beim-pferd-scheckungsmuster/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Fabian Keller]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Sep 2021 14:41:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pferd]]></category>
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					<description><![CDATA[Farbgenetik beim Pferd – Scheckungsmuster In vorhergehenden Blogs haben wir Ihnen die Vererbung der Grundfarben Fuchs, Brauner und Rappe und die verschiedenen Fellfarbverdünnungen bzw. Aufhellungen vorgestellt. Über diese Farben können sich verschiedene Scheckungsmuster legen, die wir Ihnen in diesem Blog zusammenfassen möchten. Wir behandeln hier die Tobiano-, die Overo- und die Sabino-Scheckung. Als Tobiano (Tob) [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="270506" class="elementor elementor-270506">
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							<h2 style="box-sizing: inherit;">Farbgenetik beim Pferd – Scheckungsmuster</h2>
In vorhergehenden Blogs haben wir Ihnen die Vererbung der Grundfarben Fuchs, Brauner und Rappe und die verschiedenen Fellfarbverdünnungen bzw. Aufhellungen vorgestellt. Über diese Farben können sich verschiedene Scheckungsmuster legen, die wir Ihnen in diesem Blog zusammenfassen möchten. Wir behandeln hier die Tobiano-, die Overo- und die Sabino-Scheckung.<br>

Als<strong> Tobiano (Tob)</strong> wird eines der häufigsten Scheckungsmuster bei Pferden bezeichnet. Die Flecken dieser Pferde haben glatte Ränder und eine klare Abgrenzung, die Augenfarbe ist meist dunkel. Tobianos haben meist weiße Füße oder noch ausgeprägtere Beinabzeichen, die Kopfabzeichen sind vergleichbar zu Pferden ohne Tobiano-Färbung. Die weißen Flecken überqueren gewöhnlich an mindestens einer Stelle die Rückenlinie, jedoch ist die Ausprägung der Plattenscheckung sehr variabel.
Für die <strong>Overo</strong>-Scheckung gibt es bislang keinen direkten Gentest, sie wird jedoch gekoppelt mit der Genvariante für <strong>OLWS</strong> (tödlicher weißer Overodefekt, ein Gendefekt, der in jedem Fall zum Tod des Fohlens führt) vererbt. Das Scheckungsmuster wird autosomal-dominant vererbt, der tödliche weiße Overodefekt wird rezessiv vererbt. Um das Aufteten dieses letalen Gendefekts zu vermeiden, sollten deshalb zwei Overo gescheckte Pferde nicht miteinander verpaart werden bzw. sollte eine solche Verpaarung nur dann stattfinden, wenn einer der beiden Verpaarungspartner negativ auf das OLWS-Gen getestet wurde.						</div>
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							Die <strong>Sabino</strong>scheckung bei Pferden ist gekennzeichnet durch größere und kleinere weiße Flecken mit gezackten Rändern, häufig an Kopf, Bauch und an den Beinen. Einige Pferde erscheinen auch stichelhaarig am Bauch oder am ganzen Körper. Die Scheckung tritt mehr oder weniger deutlich bei heterozygoten Sabinos auf, Homozygote sind meist von Geburt an fast vollständig weiß. Bislang konnte ein Gen als Ursache identifiziert werden (<strong>Sabino-1</strong>), es ist jedoch offensichtlich, dass es weitere, bisher noch nicht identifizierte Gene gibt, die für ähnliche Abzeichen verantwortlich sind. <br>
Alle oben genannten Muster werden <strong>autosmal-dominant</strong> vererbt. Dies bedeudet, dass das Vorliegen einer Genkopie ausreichend ist, dass das Pferd einen entsprechenden Genotyp zeigt.						</div>
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		<title>Farbgenetik beim Pferd &#8211; Die Aufhellung der Grundfarbe</title>
		<link>https://labogen.com/2021/05/13/farbgenetik-beim-pferd-die-aufhellung-der-grundfarbe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Fabian Keller]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 May 2021 10:54:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pferd]]></category>
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					<description><![CDATA[Farbgenetik beim Pferd – Die Aufhellung der Grundfarbe Im einem kürzlich veröffentlichten Blog haben wir Ihnen die Vererbung der Grundfarben Fuchs, Brauner und Rappe vorgestellt. Die Grundfarbe kann durch verschiedene Genvarianten aufgehellt werden. Dabei folgen manche Aufhellungen einem dominanten Erbgang (d. h. eine Kopie der betreffenden Genvariante, entweder von Mutter oder Vater, ist ausreichend um [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="270443" class="elementor elementor-270443">
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							<h2 style="box-sizing: inherit;">Farbgenetik beim Pferd – Die Aufhellung der Grundfarbe</h2><p style="box-sizing: inherit; margin-bottom: 20px; color: #4c4c4c; font-size: 16px;">Im einem kürzlich veröffentlichten Blog haben wir Ihnen die Vererbung der Grundfarben Fuchs, Brauner und Rappe vorgestellt. Die Grundfarbe kann durch verschiedene Genvarianten aufgehellt werden. Dabei folgen manche Aufhellungen einem dominanten Erbgang (d. h. eine Kopie der betreffenden Genvariante, entweder von Mutter oder Vater, ist ausreichend um eine optische Ausprägung d.h. einen Phänotyp zu sehen), manche einem rezessiven Erbgang (d. h. die Genvariante, welche die Aufhellung zur Folge hat, muss von Mutter und Vater an das betreffende Tier weitergegeben worden sein – das Tier muss also homozygot für die aufhellende Genvariante sein). Manche Aufhellungen wirken sich auf alle Grundfarben aus, manche nur auf bestimmte. Einige Aufhellungen sind bisher nur für einzelne Rassen beschrieben. Einen Überblick über die Vererbung der verschiedenen Aufhellungen finden Sie in folgender Tabelle.</p>						</div>
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							<p><strong>Dominanter Erbgang</strong></p>						</div>
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							<p><strong>Fellfarbe</strong></p>						</div>
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							<p><strong>Phänotypische Ausprägung</strong></p>						</div>
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							<p><strong>Champagne</strong></p>						</div>
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							<p>Fuchs – Gold-Champagne<br />Brauner – Amber-Champagne<br />Rappe – Classic-Champagne<br /><strong>Besonderheiten</strong>: Pferde der Farbe Champagne werden mit rosa Haut geboren, die innerhalb der ersten Lebenstage dunkle Punkte bekommt. Die Augen sind meist blau, werden aber im Laufe der Zeit dunkler.</p>						</div>
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							<p><strong>Cream</strong></p>						</div>
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							<p><strong>Heterozygot</strong>:<br />Fuchs – Palomino/Isabell<br />Brauner –Erdfarben/Buckskin<br />Rappe – Smoky Black<br /><strong>Homozygot</strong>:<br />Fuchs – Cremello<br />Brauner – Perlino<br />Rappe – Smoky Cream<br /><strong>Besonderheiten</strong>: Bei der dominat vererbten Cream Aufhellung zeigen Füchse und Braune, die eine Kopie der Cream Genvariante tragen, bereits eine deutliche Aufhellung.<br />Homozygote Tiere aller Grundfarben, die zwei Kopien der Cream Genvariante tragen, sind phänotypisch kaum zu unterscheiden. Hier empfiehlt sich ein Gentest zur Bestimmung der Grundfarbe.</p>						</div>
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							<p><strong>Dun Zygosity</strong></p>						</div>
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							<p>Fuchs – Fuchsfalbe/Red Dun<br />Brauner – Braunfalbe/Bay Dun<br />Rappe – Rappfalbe/Grullo<br /><strong>Besonderheiten</strong>: Die Falben weisen eine Aufhellung der Grundfarbe und eine Ausprägung der Wildfarbigkeitsabzeichen wie Aalstrich oder „Zebrastreifen“ an den Beinen. <br />Neben der Genvariante, die die Aufhellung und die Ausprägung der Wildfarbigkeitsabzeichen hervorruft, existiert eine weitere Genvariante (nd1), die keine Aufhellung, aber die Ausprägung der Wildfarbigkeitsabzeichen hervorruft.</p>						</div>
				</div>
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							<p><strong>Silver</strong></p>						</div>
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							<p>Fuchs – kein Phänotyp<br />Brauner – Braunwindfarben<br />Rappe &#8211; Rappwindfarben<br /><strong>Besonderheiten</strong>: Die Aufhellung wirkt nur auf das dunkle Pigment Eumelanin. Deshalb zeigt ein Fuchs, der nur das Pigment Phäomelanin produziert und die Silver Aufhellung trägt, keinen Phänotyp. Bei Rappen und Braunen ist die Aufhellung besonders deutlich an Mähne und Schweif zu erkennen.</p>						</div>
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							<p><strong>Rezessiver Erbgang</strong></p>						</div>
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							<p><strong>Fellfarbe</strong></p>						</div>
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							<p><strong>Phänotypische Ausprägung</strong></p>						</div>
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							<p><strong>Pearl</strong></p>						</div>
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							<p>Fuchs und Brauner – Variationen apricot- bis sandfarben<br />Rappe – hellgrau/silber/metallisch grau<br /><strong>Besonderheiten</strong>: Ein heterozygoter Genotyp N/Pearl kann in Kombination mit einem heterozygotem Cream zu einer Farbaufhellung führen. Es ensteht ein Tier, welches äußerlich einem homozygotem Cream entspricht, also Cremello, Perlino oder Smoky Cream.</p>						</div>
				</div>
				</div>
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							<p><strong>Snowdrop</strong></p>						</div>
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							<p>s. Pearl<br /><strong>Besonderheiten</strong>: Bisher nur beim Tinker/Gypsi Horse beschrieben.</p>						</div>
				</div>
				</div>
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							<p><strong>Sunshine</strong></p>						</div>
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				<div class="elementor-widget-container">
							<p>s. Pearl<br /><strong>Besonderheiten</strong>: Ein heterozygoter Genotyp N/Sun kann in Kombination mit einem heterozygotem Cream zu einer Farbaufhellung führen. Es ensteht ein Tier, welches äußerlich einem homozygotem Cream entspricht, also Cremello, Perlino oder Smoky Cream.</p>						</div>
				</div>
				</div>
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							<p><strong>Mushroom</strong></p>						</div>
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							<p>Fuchs – Sepiafarben mit aufgehellter Mähne und aufgehelltem Schweif<br />Brauner – Sepiafarben, keine Aufhellung von Mähne oder Schweif, Kopf, Hals und Beine bleiben dunkel<br />Rappe – kein Phänotyp<br /><strong>Besonderheiten</strong>: Die Aufhellung wirk hier auf das Pigment Phäomelanin, weshalb die Aufhellung in Füchsen am deutlichsten zu erkennen ist. <br />Bei Braunen fehlt durch die Aufhellung der rötliche Stich im Fell, den viele Braune zeigen. Braune produzieren in Mähne und Schweif das dunkle Pigment Eumelanin, weshalb hier keine Aufhellung zu beobachten ist. <br />Rappen produzieren kein Phäomlanin, weshalb sich hier das Vorliegen der Mushroom Genvariante nicht phänotypisch auswirkt.<br />Bisher nur beim Shetlandpony beschrieben.</p>						</div>
				</div>
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							<p>Die Grundfarben können also durch die verschiedenen Aufhellungen in ihrem Erscheinungsbild verändert werden. Eine Kombination verschiedener Aufhellungen führt zu einer noch größeren Bandbreite an Fellfarben. Auch verschiedene Scheckungsmuster beeinflussen das äußere Erscheinungbild der Pferde und Ponys maßgeblich. Einen Überblick über die verschiedenen Scheckungsmuster stellen wir Ihnen im nächsten Newsletter vor, seien Sie schon gespannt.</p>						</div>
				</div>
				</div>
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	    </div>
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